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Kompetenznetz Adipositas

In Deutschland leiden rund 16 Mio. Menschen an krankhaftem Übergewicht. Damit verbunden ist ein erhöhtes Risiko für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen wie Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Die Ausgaben für Adipositas im deutschen Gesundheitswesen werden auf circa 13 Mrd. Euro pro Jahr geschätzt.

Diese Zahlen lassen erkennen, dass die Adipositasforschung von großer Notwendigkeit ist, das Krankheitsbild und deren Folgeerkrankungen zu verstehen und neue Strategien zur Prävention und Therapie zu entwickeln.

Die Adipositasforschung hat in den letzten Jahren vor allem auch in Deutschland an Bedeutung gewonnen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert erstmalig in Deutschland seit Juli 2008 die Einrichtung und den Unterhalt eines medizinischen Kompetenznetzes Adipositas (www.kn-adipositas.de).

Das Kompetenznetz Adipositas verbindet bundesweit deutsche Experten im Bereich Adipositas, die Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung der Adipositas erforschen und neue Therapien entwickeln. Die im Kompetenznetz Adipositas vereinten Forschungsverbünde beschäftigen sich thematisch vor allem mit der Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter und der Verbesserung der Langzeitergebnisse von Therapieprogrammen bei adipösen Erwachsenen. In Projekten aus der Grundlagenforschung stehen die zentralen und peripheren Mechanismen der Adipositasentstehung und ihrer –komplikationen im Vordergrund.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kompetenznetzes Adipositas (www.kn-adipositas.de).


NGFNplus Netzwerk "Molekulare Mechanismen der Adipositas"

Leitung: Prof. Dr. Johannes Hebebrand

Institut: Klinik für Psychiatrie und -psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, LVR Klinikum, Universität Duisburg-Essen

Homepage: www.rk-essen.lvr.de

Ziel des Verbundes "Molekulare Mechanismen der Adipositas" (2. Förderperiode 2011-2013) ist die Identifizierung von Genen/Allelen, die zu Adipositas prädisponieren und ihre nachfolgende Evaluation in epidemiologischer, entwicklungsbiologischer, klinischer, funktioneller und therapeutischer Hinsicht. Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) haben bereits zur Identifizierung neuer Adipositasgene geführt. Daher ist die Erweiterung und nachfolgende Aufrechterhaltung unserer Wissenschafts-Pipeline (Abb. 1), die während der Förderperioden in NGFN1 und 2 aufgebaut wurde, von elementarer Bedeutung für den Verbund. Unter Verwendung von GWAS Daten von mehr als 5.000 Personen -inklusive 487 extrem adipösen Kindern und Jugendlichen und 442 gesunden, schlanken Kontrollen (Hinney et al., 2007) und 424 Adipositas-Trios (extrem adipöser Indexpatient und beide Eltern) - werden wir neue Polygene identifizieren (Arbeitsblock 1: Genidentifizierung); parallel werden die Studien an Nagern weiter durchgeführt. Als dritter und neuer Ansatz wurde das Teilprojekt „Proteomik“ in den Arbeitsblock aufgenommen. Die gewonnenen Befunde werden im Anschluss validiert und die Relevanz der detektierten Allele in epidemiologischen und adipositas-spezifischen Studiengruppen bewertet, dabei sollen Entwicklungsaspekte im Vordergrund stehen (Arbeitsblock 2: Validierung). Zusätzlich wird der Einfluss genetischer Varianz auf den Therapieerfolg verschiedener Gewichtsreduktions-Maßnahmen untersucht. Funktionelle Studien (Arbeitsblock 3) sollen die Implikationen der detektierten genetischen Varianten mittels in vitro und in vivo Modellen beleuchten. Studien an der Fto Knock-out Maus werden dabei die Analyse dieses Adipositas-Polygens, welches die größte momentan bekannte Effektstärke hat, ermöglichen.

Abbildung1: Forschungspipeline des Netzwerkes

Teilprojekte (2. Förderperiode 2011-2013)
TP1
Identifizierung humaner Adipositasgene mit einem Fokus auf Entwicklungsaspekten
TP2 Identifizierung von Genen, die zur polygenen Adipositas der Maus beitragen
TP3 Veränderungen des Proteoms in frühen Entwicklungsstadien der ernährungsbedingten Adipositas
TP WB2 Validierung, Epigenetik; Auswirkungen einer Lifestyle Intervention im Zusammenspiel mit genetischen Varianten auf den Gewichtsverlauf bei adipösen Kindern und Jugendlichen
TP WB3 Funktionelle Studien
TP10 Untersuchung der Fto-/--Maus als Modell der Körpergewichtsregulation
TP15 Zentrale statistische Genomik und Datenmanagement für den Forschungsverbund
TP16 Koordination und Qualitätsmanagement

Link: http://www.ngfn.de/index.php/fettleibigkeit.html
 

Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eine gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums Leipzig AöR. Das IFB AdipositasErkrankungen vereint Forschung und Behandlung zu Adipositas und begleitenden Erkrankungen unter einem Dach. Im Mittelpunkt steht krankhaftes Übergewicht mit Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ II, Atherosklerose, Fettgewebestörungen, Bluthochdruck und Fettleber. Durch die enge Verzahnung von grundlagen- und patientenbezogener Forschung werden in den nächsten Jahren Behandlungsmöglichkeiten entwickelt, die effektiver sind als die zurzeit Verfügbaren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.ifb-adipositas.de

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