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Mitteilungen 2012



erstellt am: 03.12.2012

WHO-Durchbruch: erstes globales Ziel zu Übergewicht „Halt the rise in Obesity!“

Anfang November 2012 stimmten die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen formell über das von der WHO vorgeschlagene Globale Rahmenwerk zu Zielen und Indikatoren zur Bekämpfung der nichtübertragbaren Krankheiten ab. Erstmals gibt es nun ein globales Ziel zur Eindämmung von Übergewicht und Adipositas. Das Rahmenwerk soll den Nationen bei der Umsetzung der Politischen Deklaration des UN-Gipfels gegen nichtübertragbare Krankheiten auf nationaler Ebene helfen. Die Nationen sind aufgefordert, bis 2013 nationale Aktionspläne gegen nichtübertragbare Krankheiten zu erstellen und über die Entwicklung der Prävalenz von Übergewicht/Adipositas an UN und WHO zu berichten.

Der WHO-Abstimmungsprozess zog sich über ein Jahr und erlaubte auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) fachlichen Input. Nach der ersten formellen Abstimmung unter den Mitgliedstaaten im Januar 2012 war die Zahl der zu messenden „Targets“ (Ziele) von 10 auf 5 reduziert worden, „obesity“ war nicht mehr enthalten. Die DAG hat in einem ersten Statement dagegen protestiert und sich für den Beibehalt von 10 Targets, den Einschluss von „obesity“ und die Aufnahme zweier Indikatoren zur Zielerreichung eingesetzt. Im zweiten Entwurf waren 2 alternative Indikatoren aufgenommen worden, dazu hat die DAG im September und Oktober erneut Stellung genommen.

„Dieses Ergebnis übertrifft unsere Erwartungen“, so Professor Hauner. „Die Eindämmung steigender Prävalenzzahlen von Übergewicht und Adipositas sind nun als globale Zielgröße in allen Mitgliedstaaten der Welt etabliert – diese Entscheidung wird politische Kraft entwickeln und auch die Anliegen der DAG in Deutschland stärken. Leider hat man sich aber nicht auf ein engmaschiges Berichtswesen einigen können, das ist eine Schwäche des Beschlusses“, so der Präsident.

Ebenfalls ist beschlossen worden, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wirkung des an Kinder gerichteten Marketings für Lebensmittel und nichtalkoholische Getränke mit hohen Gehalten an gesättigten Fetten, Trans-Fettsäuren, freien Zuckern oder Salz zu reduzieren. Auch die DAG spricht sich seit 2008 für die Einschränkung des an Kinder gerichteten Marketings für adipogene Lebensmittel und Getränke ein.

Pressemitteilung der WHO:
http://www.who.int/mediacentre/news/notes/2012/ncd_20121109/en/index.html

Beschluss:
http://apps.who.int/gb/ncds/pdf/A_NCD_2-en.pdf


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