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Kosten der Adipositas in Deutschland



Die Kosten der Adipositas setzen sich aus direkten und indirekten Kosten zusammen. Die direkten Kosten umfassen die Kosten der Adipositasbehandlung und der Behandlung der assoziierten Komorbiditäten.
Unter den indirekten Kosten werden die Kosten verstanden, die beispielsweise durch den Verlust von Lebensqualität, Produktivitätsverlust durch krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit oder durch vorzeitige Berentung hervorgerufen werden.

Aus der Krankheitskostenstudie von Knoll und Hauner 1 ergeben sich für das Bezugsjahr 2003 direkte Behandlungskosten für Adipositas in Höhe von 85,71 Mio Euro, für assoziierte Komorbitäten 11,3 Mrd. Euro.
Die indirekten Kosten betragen 1,4 bis 1,6 Mrd. Euro 1, auf die nationale Produktivität bezogen bedeutet das einen Verlust von ca. 500.000 Erwerbsjahren im Jahr.

Für das deutsche Gesundheitssystem bedeutete das für das Jahr 2003 eine Gesamtkostenbelastung von mindestens 13 Mrd. Euro. Die Zahl der Betroffenen mit Adipositas dürfte seitdem weiter steigen und damit auch die verbundenen Kosten.

Orientiert man sich an den Trendrechnungen der WHO für die Entwicklung der Adipositas in Europa, die von einem moderaten Zuwachs bis 2020 ausgeht², dann ist bis dahin ein Anstieg der Gesamtausgaben für Adipositas in Höhe von mindestens 25,7 Mrd. € alleine in Deutschland zu erwarten 1.

Literatur:
1 Knoll K.-P.; Hauner H.(2008): Kosten der Adipositas in der Bundesrepublik Deutschland - Eine aktuelle Krankheitskostenstudie Adipositas 2008 (Vol. 2), Heft 4 2008; 204-210.

2 World Health Association – Joint WHO/FAO Expert Consultant on Diet, Nutrition and the Prevention of Chronic Diseases. 28 January-1 February 2002. Technical Report Series 916. WHO, Geneva, Switzerland.

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