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erstellt am: 20.05.2008

Durchbruch für die Adipositasforschung in Deutschland - Forschungsministerium fördert "Kompetenznetz Adipositas"

20. März 2008

Am 11. März 2008 hat das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) acht Verbundsprecher mit ihren Projektleitern zu einer Auftaktveranstaltung für das „Kompetenznetz Adipositas“ nach Köln eingeladen. Die acht Verbund-Forschungsanträge zum Thema Adipositas (starkes Übergewicht) mit jeweils 4-8 Forschungsprojekten waren vom BMBF im Anschluss an die Bewertung durch internationale Gutachter aus insgesamt 27 eingegangenen Anträgen als förderungswürdig ausgewählt worden.

Prof. Hans Hauner, gewählter kommissarischer Sprecher des Kompetenznetzes und derzeitiger president elect der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG): „Das ist der Durchbruch für die Adipositasforschung und die Anerkennung der Adipositas als eines zentralen Gesundheitsproblems in Deutschland“. Das BMBF leiste mit der Förderung des Kompetenznetzes Adipositas einen extrem wertvollen Beitrag, um der bereits vorhandenen Forschung in Deutschland eine sichtbare Plattform zu geben und die aktiven Gruppen zu vernetzen, so Hauner. „Wir haben jetzt endlich erreicht, wofür sich die Adipositas-Gesellschaft und ihre Präsidenten immer eingesetzt haben: die Adipositasforschung ist erstmals Forschungsschwerpunkt in Deutschland”, bestätigte auch Prof. Manfred J. Müller, Präsident der DAG. Die zunehmende gesundheitspolitische Bedeutung der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen und auch die Initiative von Prof. Erik Harms, Vorsitzender der Plattform Ernährung und Bewegung, hätten zu dieser positiven Entwicklung der Forschungslandschaft ebenfalls einen Beitrag geleistet. Mit dem Kompetenznetz Adipositas sei die deutsche Adipositasforschung jetzt auch international besser aufgestellt, schloss Müller.

Vorrangiges Ziel krankheitsbezogener Kompetenznetze ist die Schaffung nationaler Standards für Diagnostik und Therapie unter angemessener Berücksichtigung besonderer Forschungsaspekte, darunter auch die Schaffung nationaler Standards für gemeinsam zu nutzende Biobanken und IT-Lösungen (z.B. Telematikplattformen). Das Kompetenznetz bündelt die Erforschung des starken Übergewichts und der therapeutischen Versorgung von Adipösen unter einer gemeinsamen Struktur mit eigener Geschäftsstelle. Für das Kompetenznetz Adipositas sind drei weitere Förderrunden im Dreijahrestakt geplant.

Die acht Verbund-Forschungvorhaben in alphabetischer Reihenfolge ihrer Sprecher:
Prof. Bischoff (Stuttgart): „Obesity and the Gastrointestinal Tract“; Prof. Blüher (Leipzig): „Targeting Adipose Tissue Dysfunction“; Prof. Brüning (Köln): „Targeting Neurocircuits in Obesity”; Prof. Hauner (München): „Perinatal Prevention of Obesity Development“; Prof. Kiess (Leipzig): „Longitudinal Childhood Adiposity Research in Germany – Translation of Science into Clinical Management“; Prof. Koletzko (München): „Multidisciplinary Early Modification of Obesity Risk“; Prof. Müller (Kiel): “Interdisciplinary Consortium on Obesity Prevention in Children and Adolescents“; Prof. de Zwaan (Erlangen): “Weight Loss Maintenance”.



Weitere Informationen:
www.openpr.de/news/197729.html


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