Deutsche Adipositas-Gesellschaft ehrt Forschungsleistungen auf Jahreskongress
Berlin, 02. Oktober 2026. Im Rahmen des diesjährigen Adipositas-Kongresses vom 23. bis zum 25. September in Potsdam hat die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) erneut verschiedene prestigeträchtige Preise für besondere Leistungen in den Bereichen der Prävention, Therapie und Erforschung der Adipositas verliehen.
DAG-Medaille 2026
Für seine herausragende wissenschaftliche Lebensleistung, sein Engagement im Fachbereich Adipositas sowie seinen Einsatz für die Belange der Fachgesellschaft hat Herr Prof. Dr. med. Jens Aberle die DAG-Medaille 2026 erhalten. Die Fachgesellschaft ehrt mit dieser Medaille Wissenschaftler:innen, die besondere Leistungen in der Adipositasforschung und für die Fachgesellschaft erbracht haben. Herr Prof. Dr. med. Jens Aberle ist Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie ärztlicher Leiter des universitären Adipositas-Centrums. Zwischen 2021 und 2024 bekleidete er das Amt des Präsidenten der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG).

DAG-Forschungspreis 2026
Der DAG-Forschungspreis geht in diesem Jahr an Frau Dr. biol. hum. Stefanie Zorn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich klinische Forschung an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm, Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie sowie Projektkoordinatorin der Research Area Obesity & Metabolism am Standort Ulm im Deutschen Zentrum für Kinder und Jugendgesundheit (DZKJ). Ihre Arbeiten verbinden molekulargenetische, klinische und metabolische Forschung und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis monogener Adipositasformen sowie der physiologischen Regulation von Hunger, Sättigung, Energiehomöostase und Körpergewicht. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

DAG-Innovationspreis 2026
Der Innovationspreis DAG/AGA geht 2026 an Frau Dr. Britta Pehlke, Arbeitsgruppe Adipositas & Psyche der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der LVR-Universitätsklinik Essenfür das Projekt „Digitale Interprofessionelle Therapie für Menschen mit Adipositas und psychischer Belastung (DIGIT)“. Ziel des Programms ist es, Menschen mit Adipositas und psychischer Belastung eine niedrigschwellige, interprofessionelle und evidenzbasierte Behandlung anzubieten. Die Intervention verfolgt das Ziel, psychische Beschwerden zu reduzieren, die krankheitsbezogene Bewältigungskompetenz zu stärken und die gesundheitsbezogene Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.#

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft gratuliert allen Preisträger:innen herzlich!
Alle Fotos: Franziska Werner